Die Yasenevskaya-Gemeinschaft (russisch: Ясеневская община) ist eine Fraktion in der Moskauer Metro, die sieben (während eines bestimmten Zeitraums nur fünf) Stationen der Linie 6 kontrolliert.
Überblick[]
Über das Leben in der Yasenevskaja-Gemeinde ist nicht viel bekannt. Gerüchten zufolge geht es seinen Mitgliedern jedoch recht gut. Kaluschsko fungiert als Handelsaußenposten, wo Karawanen aus anderen Teilen der Metro Waren kaufen und verkaufen, aber nicht weiterfahren dürfen.
Die Gemeinde wird hauptsächlich von Zivilisten bevölkert. An ihrer Spitze steht der ehemalige Militärbeamte Pjotr Iwanowitsch Britvin, was nicht verwunderlich ist, denn nicht weit von Jasenewo befand sich das Büro des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation. Der bisherige Anführer dieser Fraktion kam während einer Epidemie im Jahr 2020 ums Leben.
Die Fraktion erscheint auf der Metro-Karte im Roman Metro 2035. Einzelheiten hierzu werden jedoch nicht bekannt gegeben. Sie kommt auch in einem Universe of Metro - Buch Sisters of Sorrow vor.
Geschichte[]
Vor dem Jahr 2020 kontrollierte die Yasenevskaya-Gemeinschaft sieben Stationen – Kaluschskaja, Beljajewo, Konkowo, Tjoply Stan, Yasenevo, Nowojassenewskaja und Bitzevsky Park, wobei Nowojassenewskaja die Hauptstadt ihrer Gemeinde war. In Nowojassenewskaja kam es jedoch zur Ausbreitung einer unbekannten Infektion, die von Stalkern von der Oberfläche her eingeschleppt wurde. Dies zwang die Bewohner von Yasenevo und anderen Bahnhöfen, den Tunnel, der zur Novoyasenevskaya führt, zu blockieren und ihn zusammen mit dem Bitzevsky-Park abzuschneiden, wo sich die Infektion ebenfalls ausbreitete. Damit blieben der Gemeinde fünf Stationen übrig und Yasenevo wurde zur neuen Hauptstadt.
Einige Jahre später, als die Krankheit keine Bedrohung mehr darstellte, wurde die Verbindung zu den beiden zuvor verlorenen Stationen wiederhergestellt und die Stationen wurden erneut besiedelt.
Wissenswertes[]
- Der ursprüngliche Name der Fraktion auf Russisch verwendet „obschina“ (община), ein Wort, das historisch auch zur Bezeichnung von Dorfgemeinschaften im kaiserlichen Russland verwendet wurde; wo die Produktionsmittel im Kollektivbesitz der Bauernschaft unter der Aufsicht der örtlichen ländlichen Genossenschaft waren, die auch Steuern für das Zarentum eintreiben würde.
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